Erpeler Ley


Die Erpeler Ley
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

Steil erhebt sich der Felsen der Erpeler Ley bis in 191m Höhe über das Rheintal. Von dort oben hat man einen reizvollen Blick auf den Rhein, die Orte Kasbach, Erpel, Linz und Remagen und weit darüber hinaus in die Berge der Eifel hinein.


Auf der Erpeler Ley
Foto: Copyright by Rainer Schmitz
Bekannt ist der kleine Ort Erpel am Fuße der Erpeler Ley durch die 335m lange Eisenbahnbrücke, die am Ende des zweiten Weltkrieges die einzige unzerstörte Brücke über den Rhein war und von Amerikanischen Truppen eingenommen wurde. Das Kreuz auf dem 8,63 ha großen Plateau soll daran erinnern.

Die Brücke wurde nie mehr aufgebaut. Jedoch sind ihre Brückentürme auf beiden Ufern des Rheins bis heute erhalten geblieben.

Das Denkmal auf der Südseite des Plateaus wurde zu Ehren des Grafen Zeppelin errichtet. Es soll an seine abenteuerliche Fahrt mit dem Luftschiff Z2 am 2. August 1909 erinnern. An diesem Tag versuchte der Graf am Steuer des Luftschiffes, von Frankfurt nach Köln zu fahren. Er geriet jedoch in ein Unwetter mit starkem Regen und Hagel. Es gelang ihm, bis zur Erpeler Ley zu kommen, dann wurde er von den starken Winden zurück bis nach Andernach abgedrängt, wo er aufgab und nach Frankfurt zurückkehrte.

Die Erpeler Bevölkerung war von dem beeindruckenden Kampf des riesigen Luftschiffes mit den Naturgewalten so ergriffen, dass sie noch am folgenden Tag beschlossen, dem Grafen ein Denkmal zu setzen. Am 11. September 1910 wurde es feierlich, aber in Abwesenheit des Grafen eingeweiht.

1911 gab es Pläne, auf dem Plateau ein riesiges Birmarckdenkmal aufzustellen. Der Platz sollte in eine Säulenhalle umgestaltet werden. Das Vorhaben wurde allerdings nie verwirklicht.

Geschichte


Auf der Erpeler Ley
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Entstanden ist die Erpeler Ley vor etwa 20 Millionen Jahren, als sich hier glutflüssige Basaltlava zu einem hohen Berg auftürmte. Der Berg war damals wesentlich höher als heute. Erosion und Steinbruchtätigkeit haben ihn auf die heutige Höhe von 191m schrunpfen lassen und ihm die heutige Form gegeben.

Schon die Römer nutzten den Felsen als Steinbruch. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gab es erste Bestrebungen, den Berg vor der Zerstörung zu retten. Insbesondere der remagener Karl Kollbach tat sich hier hervor und gründete 1906 den »Verein zum Schutze der Erpeler Ley«. 1909 gelang es zunächst, den Steinbruchbetrieb einzustellen. Nach dem ersten Weltkrieg wurden jedoch wieder Basaltsteine abgebaut. Wegen der Gefährdung der unterhalb vorbeiführenden Eisenbahnlinie und der Straße stellte man den Betrieb bald wieder ein. Erst 1941 wurde der Berg unter Naturschutz gestellt und das Naturschutzgebiet Erpeler Ley geschaffen.

Besichtigung

Eine asphaltierte Straße führt von der Ortschaft Erpel hinauf auf das Aussichtsplateau.

Alternativ kann ein Fußweg benutzt werden. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen. Der Aufstieg zu Fuß dauert etwa 30 Minuten.

 

Bilder


Blick von Remagen auf Erpel und die Erpeler Ley
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Auf der Erpeler Ley
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Auf der Erpeler Ley
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Auf der Erpeler Ley
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Auf der Erpeler Ley
Zeppelin-Gedenkstein
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Auf der Erpeler Ley
Blick nach Remagen
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Auf der Erpeler Ley
Blick nach Linz
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Auf der Erpeler Ley
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Auf der Erpeler Ley
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Auf der Erpeler Ley
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Auf der Erpeler Ley
Blick auf Erpel und Remagen (links)
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Auf der Erpeler Ley
Blick auf die Apollinariskirche
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Auf der Erpeler Ley
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