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Burg Heimbach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

Oberhalb des Dorfes Niederheimbach befindet sich die Heimburg, auch Burg Honeck oder Burg Hoheneck genannt. Sie war keine Ritterburg im herkömmlichen Sinne, wie es die benachbarten Raubritterburgen Sooneck und Reichenstein waren, sondern eine mit Soldaten besetzte Festung. Im Vergleich zu anderen Burgen wurde sie auf einem niedrigen Felsen nur etwas über Niederheimbach errichtet. Der Bergfried ist 25m hoch.

Die Burg wurde von 1295 bis 1305 vom Mainzer Erzbischof Gerhard II. als Wehrburg und nördlicher Eckpfeiler gegen die Machtansprüche der Kurpfalz erbaut, deren Territorium bis zum Heimbach ging. Die Mainzer Erzbischöfe besaßen bis dahin noch keine Burg auf ihrem Territorium am Rhein.

Zum Bau kam es, weil die Pfalzgrafen, deren Stammland in Bayern lag, sich die lukrative Einnahmequelle durch Zollerhebung am Rhein nicht entgehen lassen wollten. Sie hatten am Rhein schon die Burg Stahleck errichtet. Um nun an weitere Zollstellen zu gelangen, bemühten sie sich 1290 auch um die Rechte zum Wiederaufbau der Burgen Sooneck und Reichenstein. Diese beiden Burgen der entlegenen Abtei Kornelimünster bei Aachen waren 1282 von König Rudolf von Habsburg I. zerstört worden um das kriminelle Treiben der Burgherren zu unterbinden. Er verhängte ein Wiederaufbauverbot, damit hier nie wieder ein Raubritternest entstehen kann.

Kurmainz sah nun durch die Pfalzgrafen seine Zollinteressen gefährdet und reagierte noch im gleichen Jahr mit dem Bau der Heimburg, um seine Position in der Region zu stärken. Die Pfalzgrafen erhielten kein Wiederaufbaurecht. So hatte der Bau der Heimburg Erfolg. Das Wiederaufbaurecht für Burg Sooneck und Burg Reichenstein wurde erst 1344 vergeben, und zwar ebenfalls an Kurmainz.

Damit hatten die Mainzer Erzbischöfe nun drei benachbarte Burgen in ihrem Besitz. Die Heimburg verlor daher an Bedeutung. Zunächst leben hier noch Amtmänner. Ab 1500 verfällt die Anlage.

 

Geschichte

•  1290 bis 1305 erbaut als Trutzburg gegen die Pfalzgrafen, um die Herrschaftsansprüche der Mainzer Kurfürsten auf ihrem bis dahin noch burgenlosen Territorium zum Ausdruck zu bringen.

I•  Im 13. und 14. Jahrhundert dient sie der Zollerhebung, aber auch den Machenschaften krimineller Raubritter. Kaiser Rudolf von Habsburg geling es, die Raubritter zu besiegen. Die Burg wird dabei nur leicht beschädigt.

•  1315 wird die Burg durch den Mainzer Erzbischof Peter von Aspelt instandgesetzt und stärker befestigt. Eine neue Burgbesatzung wird eingestellt. Der neue Burgherr entpuppt sich jedoch schon bald wieder als Raubritter. Es kommt vermehrt zu Beschwerden von Kaufleuten und der Rheinische Städtebund sieht sich zum Eingreifen verpflichtet. Peter von Aspelt stellt sich auf die Seite der Raubritter. Er versorgt sie mit Waffen, damit sie sich gegen den befürchteten Angriff des Städtebundes besser zur Wehr setzen können. Die Burgbesatzung ist nun so stark, dass der Städtebund den Angriff nicht wagt.

•  1344 gelangen die benachbarten Burgen Sooneck und Reichenstein ebenfalls in den Besitz der Mainzer Erzbischöfe, wodurch die Burg Heimbach an Bedeutung verliert.

•  ab 1500 verfällt das Gebäude

•  1639 durch französische und weimaranische Truppen zerstört. Die Ruine wird teilweise als Steinbruch genutzt.

•  1689 brennen Franzosen die letzten intakten Reste nieder.

•  1879 Beginn des Wiederaufbaus in veränderter Form durch Hugo Stinnes. Unter anderem wird die Zufahrt vom Heimbachtal und die Brücke über den Kuhweg errichtet. Der Palas wurde ausgebaut und die rheinseitige der beiden Schildmauern wurde mit Fenstern und Toren versehen. Auch die Zinnenkränze wurden überwiegend erneuert.

 

Besichtigung

Privatbesitz. Besichtigung ist nicht möglich.

 

 

Bilder


Die Heimburg
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Die Heimburg
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Die Heimburg
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Die Heimburg
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Die Heimburg
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Blick von der Heimburg auf Lorch
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 

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