fackel.gif (13045 Byte)Burg Ockenfelsfackel.gif (13045 Byte)

 

Burg Ockenfels
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 

Geschichte

Viele Besitzer hat die Burg Ockenfels (früher Burg zur Leyen) seit ihrer Errichtung gesehen. Erstmals erwähnt wurde die Burg schon 1136, als die Burgmänner von "Ockenfels" den Erzbischof Bruno II. von Köln auf seiner Italienreise begleiteten.

Im Jahre 1239 wird das Lehnsgut der "Herren zu Leyen" auf Burg Ockenfels erwähnt, welche bis 1420 die Stammhalter der Festung waren. Nachdem Johann von Leyen, der vermutlich letzte Stammhalter derer von Leyen, gestorben war, gelangte die Burg an Rollmann von Dadenberg und über dessen Tochter Anna an deren Ehemann Dietrich von Monreal. 1439 wurde er mit der Burg belehnt, bis auch seine Familie in der männlichen Linie gegen Ende des 16. Jahrhunderts ausstarb.

Eine erstmalige teilweise Zerstörung des Kastells wird einer Belagerung im Jahr 1340 zugeschrieben. Daraufhin erfolgte durch den Erzbischof Engelbert III. im Jahre 1368 eine Wiederherstellung.

Um 1475 kam es zur völligen Zerstörung während der Neusser Fehde, die weit über die Grenzen des kölnischen Erzstifts hinausreichte.

Die Lehnsherren waren im 15./16. Jahrhundert die Familien Dadenberg und Monreal. Das Eigentum wechselte oft durch die Erbstreitigkeiten zwischen den Adelsgeschlechtern Schmidtberg, Hoheneck, von Sponheim gen. Bacharach und Ellenbach.

Im Jahre 1623 erwarb der kurkölnische Rat Georg Gerolt die Burg und in dessen Familienbesitz blieb sie bis 1920. Die Burgruine wurde dann an die Siedlungsgenossenschaft "Rheinisches Heim" veräußert, die sie 1924 an den Vizekonsul Franz Velden aus Köln verkaufte. Dieser läßt nach den Plänen des Architekten Heinrich Reinhardt, unter Verwendung von Teilen der Ruine eine neue Burg errichten.

Der Orden der Cellitinnen aus Köln richtet ein Erholungsheim ein und erwirbt 1936 das Burghaus. Die Burg wird ab 1960 zur Erholung, Kurbehandlung und zum Reitsport von Wochenend- und Kurgästen besucht. In den darauffolgenden Jahren wird das Haus auf verschiedenste Weise genutzt.

Vom Fenster der Burg aus kann man bis in das Ahrtal, die Erpeler Ley, die hohe Acht (höchster Berg der Eifel) und sogar den Michaelsberg vor der Stadt Bad Münstereifel sehen.

Zu Fuß läuft man von Linz etwa eine Stunde. Die Burg ist aber auch mit dem Auto erreichbar.

 

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Bilder


Burg Ockenfels
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Ockenfels
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Blick von der Burg Ockenfels rheinabwärts
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Blick von der Burg Ockenfels rheinabwärts
auf die Erpeler Ley
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Blick von der Burg Ockenfels rheinabwärts
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Blick von der Burg Ockenfels rheinaufwärts
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 

 

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