Andernach


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

Das malerisch am Rhein gelegene Andernach eine der ältesten Handelsstädte Deutschlands. Der Name ist keltischen Ursprungs.

Die Stadt liegt auf einer schon in der Antike versandeten Rheininsel. Die Stadtmauer ist hervorragend erhalten geblieben. Schon die Römer handelten hier mit Bims, Trass oder Basalt.

Das Zentrum der Stadt ist klein, aber fast an jeder Ecke gibt es etwas interessantes zu entdecken. Die vielen historischen Sehenswürdigkeiten aus zwei Jahrtausenden, die reizvolle Lage am Rhein und die schönen Parkanlagen machen den Reiz der Stadt aus.

Der andernacher Hafen ist einer der grössten Umschlagsplätze am Rhein. Vermutlich schon vor 11000 Jahren haben hier Lastkäne Fracht auf- und abgeladen. Eines der vielen Handelsprodukte ist die Vulkanlava, das 'Eifelgold', die schon seit über 2500 Jahren hier in Andernach abgebaut und verschifft wird.

Eine Besonderheit der Stadt ist der höchste Kaltwassergeysir der Welt auf der "Namedyer Werth", einer Rheininsel. Dieser Geysirtyp funktioniert nach dem selben Prinzip, der das Wasser aus einer Mineralwasserflasche sprudeln läßt. Es gibt auf der Erde nur wenige solcher Geysire. Das Mineralwasser der Region wirkt gegen Gicht, Blasen- und Gallenleiden.

Ungefähr alle 100 Minuten schießt eine eindrucksvolle Wasserfontäne zischend aus der Erde und erreicht eine Höhe von bis zu 60 Metern. Anders als bei den bekannteren Heißwassergeysiren dient als Antrieb CO2 vulkanischen Ursprungs, das in der Tiefe auf kaltes Grundwasser trifft.

 

Geschichte

Schon vor etwa 500.000 Jahren war das Gebiet des heutigen Andernach besiedelt. Im Stadtteil Miesenheim fanden sich Tierknochen und Steinwerkzeuge aus der Zeit des Altpaläolithikum (Altsteinzeit), die aus dieser Zeit stammen. Auch aus der auslaufenden letzten Eiszeit (vor 14000 Jahren) und der Jungsteinzeit (vor 7000 Jahren) hat man Spuren meschlichen Lebens entdeckt. Andere Siedlungsfunde beweisen, dass die heutige Altstadt schon mindestens seit dem 4. Jahrhundert vor Christus besiedelt ist.

•  12 v. Chr. legen die Römer unter dem Feldherren Drusus, dem Stiefsohn des Kaisers Augustus, hier in der Nähe einer keltischen Siedlung ein Kastell mit dem Namen 'Antunnacum' an. In der Nähe befanden sich bereits zwei römische Brücken über den Rhein aus den Jahren 56 v. Chr. und 53 v. Chr..

•  Um das Jahr 260 brachen die Franken durch den Limes, der für etwa 200 Jahre den Frieden bewahrt hatte. die Römer mußten nun das rechte Rheinufer aufgeben. Das bisher offene linksrheinische Andernach wird zu einem Steinkastell mit 3m starken Mauern und 14 Türmen ausgebaut.

•  359 wurde die Stadt aufgrund von Germaneneinfällen durch Julian II. ein letztes Mal neu befestigt.

•  Ab 395 wurden die Römischen Truppen zum Schutz Italiens abgezogen. Die Gebiete am Rhein wurden den Franken überlassen.

•  454 wird Andernach von den Franken erobert.

•  Um 600 wird an der Stelle der heutigen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eine Kirche gebaut.

•  883 greifen Normannen die Siedlung an. Vermutlich wird dabei auch die Kirche zerstört.

•  1147 wird der andernacher Rheinzoll zum ersten mal erwähnt.

•  1167 schenkt Friedrich I. (Barbarossa) die Stadt samt Münze und dem lukrativen Rheinzoll seinem Kanzler, dem Kölner Erzbischof Rainald von Dassel für Kriegsdienste in Italien. Um die aufrührerischen Andernacher in Zaum zu halten, ließen er und seine Nachfolger an strategisch günstiger Stelle eine Stadtburg errichten. Sie war rundum mit einem Wassergraben geschützt und sollte auch das benachbarte Koblenzer Tor und den nahen Rheinzoll schützen.

•  1198 wird Andernach erneut zerstört und wieder aufgebaut.

•  1200 Bau der Liebfrauenkirche (Mariendom), der St. Michaelskapelle und der Burg. Aus der Zeit stammt das älteste Siegel der Stadt.

•  Lange stritten sich Kur-Köln und Kur-Trier um die blühende Stadt am Rhein. 1368 einigte man sich in der Weise, dass Andernach in weltlichen Dingen wie bisher dem Erbischof von Köln und in kirchlichen Belangen dem Erzbischof von Trier unterstelli ist.

•  1440 - 1452 wird der 'Runde Turm' gebaut.

•  Im 13. Jahrhundert wird die Stadtbefestigung errichtet.

•  1689 zerstören französische Truppen Ludwigs XIV. die Stadt.

•  1858 wird im Zuge des Baus der Eisenbahnstrecke zwischen Köln und Koblenz der andernacher Bahnhof gebaut.

•  Gegen Ende der 19. Jahrhunderts wächst die Stadt über den mittelalterlichen Mauerring hinaus. Industriebetriebe siedeln sich an.

•  1988 feiert Andernach das 2000-jährige bestehen. Die Stadtmauer und das alte Rathaus werden restauriert.

 

Sehenswertes

Der Alte Krahnen

Vom schwunghaften Handel, vor allem mit Baumaterial aus der Vulkaneifel, zeugt der "Alte Krahnen". Er wurde von 1554-1559 direkt am Rheinufer aus Stein erbaut und sollte einen vorher verwendeten Schwimmkran ersetzen.

Noch bis 1911 wurde er vornehmlich zum Verladen der aus dem Eifelraum angelieferten Mühlsteine genutzt und seine Mechanik ist bis heute intakt!
Die Krahnsäule kann mit Hilfe von Hebeln mitsamt dem Dach und dem Auslegearm 360° gedreht werden, während die Last mittels zweier großer Treträder emporgehoben wird.

Ein seltenes, technisches Denkmal des ausgehenden Mittelalters.


Christuskirche

Die hochgotische Christuskirche wurde von 1245 bis 1450 im wesentlichen aus Tuffsteinmauerwerk mit Werkstücken aus Trachyt und Basaltlava erbaut.

Sie besteht aus einem ungleichmäßigem Langhaus und einem in der Breite des Hauptschiffes fortgeführten Ostchor. Die Länge beträgt 50,60 m, die Breite des Langhauses 14.00 m.

Im Inneren der Kirche befindet sich eine lichtdurchflutete Halle mit eindrucksvoller Schlichtheit und Großräumigkeit: Eine hervorragende einheitliche Raumwirkung. Das außen vom Hauptschiff abgesetzte Seitenschiff ist innen völlig in den Hauptraum integriert. Die weiten Arkadenöffnungen zwischen schlanken profilierten Pfeilern reichen hoch in die Gewölbe hinein.

Die Kirche kann als das Werk einer hochstehenden Bauhütte angesehen werden. Dem Streben der Bettelorden nach Einfachheit und Beschränkung, vor allem auf eine turmlose und enggeschlossene Baugruppe, setzte sie eine großzügige Gestaltung und feingliedrige Ausführung entgegen.

Die alte Ausstattung ist fast ganz verloren; außer einigen Grabsteinen und den zahlreichen auf die Gewölbekappen gemalten Stifterwappen aus der Bauzeit sind im Chor die Reste eines 1955 wiederentdeckten Nischengrabmales aus dem 14. Jahrhundert beachtenswert. Es handelt sich hierbei um eine Kreuzigungsgruppe mit 2 Stifterfiguren, die leider schon stark beschädigt sind.

Die Kirche stand in einem engen Zusammenhang mit den Ordenskirchen in Köln und am Niederrhein. Sie gehörte früher zum Minoritenkloster. Heute zählt sie zu den bedeutenden rheinischen Minoritenkirchen und gilt als die größte und besterhaltene im Mittelrheingebiet.


Bollwerk

Um nach dem Abriss des mittelalterlichen Zollturms auch weiterhin den Rheinzoll von den passierenden Schiffen erheben zu können, wurde 1659 bis 1660 auf Veranlassung des Kurfürsten Maximilian Heinrich eine Bastion erbaut, die mit befestigter spitzwinkliger Nase zum Rhein hin und einer tonnengewölbten Durchfahrt versehen war.

Mit Kanonen bewehrt bewachte sie den Schiffsverkehr auf dem Rhein.

Heute beherbergt sie ein 1970/71 erneuertes Ehrenmal für die Opfer der beiden Weltkriege.

 

 


Johann Winter Museum

Das Museum eröffnet die Welt der ärztlichen Heilkünste.

Johann-Winter-Museum
gemeinnütziger Verein
Heilkundemuseum e.V.

Frankenstr. 19
D-56626 Andernach
Deutschland

Tel. und Fax: +49 - 26 32 - 30 161
E-Mail: info@johann-winter-heilkundemuseum.de

Link:
http://www.johann-winter-heilkundemuseum.de


Judenbad

Das Anfang des 14. Jahrhunderts als 12,80 Meter tiefe Schachtanlage erbaute doppelgeschossige Judenbad ist eines der wenigen noch existenten Judenbäder dieser Art.


Kaltwassergeysir auf der Insel "Namedyer Werth"

Schon um das Jahr 1900 vermutete man eine kohlensäurehaltige Quelle auf der Malmedyer Werth, einem toten Rheinarm, weil aufsteigende Kohlensäureblasen im Rheinwasser zu beobachten waren.

Eigentlich wollte man 1903 diese mineralhaltige Quelle anbohren, um deren Wasser zur Herstellung von Mineraltabletten zu verwenden. Diese Bohrungen mußten allerdings eingestellt werden, weil alle paar Stunden die im Wasser gelöste Kohlensäure ihren Weg nach oben suchte und sich in einer Fontäne entlud.

Der so künstlich geschaffene Kaltwassergeysir (wissenschaftlich Gas-Arteser genannt) war der größte der Welt, was ihm auch einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde einbrachte. Nur in Nordamerika und der Slowakei sind weitere Kaltwassergeysire bekannt.


Andernach, Blick von der
"Namedyer Werth" zur Burg Hammerstein
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

Er wurde als Sprudel gewerblich verwertet, aber ab 1912 auch touristisch vermarktet. Jahrzehntelang war der Geysir ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und es kamen in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts bis zu 20.000 Menschen täglich nach Andernach, um dieses Naturschauspiel zu erleben. Die Fontäne schießt etwa alle 199 Minuten bis zu 60m hoch in den Himmel.

In den beiden Weltkriegen wurde der Geysir schwer beschädigt.

•  1957 wurde er im Zuge des Neubaues der Bundesstraße 9 versiegelt.

•  1985 wurde das Namedyer Werth zum Schutz der hier lebenden Vögel als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

•  2001 wurde der Geysir erfolgreich reaktiviert. Er kann nun etwa alle 100 Minuten eine 40 m bis 60 m hohe Fontäne erzeugen mit Wasser, das aus über 350 m Tiefe kommt. 100.000 Besucher jährlich könnte die Rekordfontäne zukünftig nach Andernach locken.

•  2009 entstand in den andernacher Rheinanlagen das „Geysir Erlebniszentrum“. Bereits die spektakuläre Architektur, die von Wasser gespaltenes Vulkangestein darstellt, stimmt auf das Thema ein. Das Erlebniszentrum bedient sich dabei völlig neuer multimedialer Vermittlungsebenen, weg vom statischen Museum, hin zu einer Ausstellung, bei der „Anfassen“ und „Mitmachen“ erlaubt und gewünscht sind. An interaktiven Exponaten wird Wissenschaft erlebbar gemacht.

Wer die 12 Euro Eintrittsgeld pro Person in Andernach scheut, kann in der ca. 90km entfernten Gemeinde Wallenborn in der Eifel für nur 1 € Eintritt (Stand: 2006) einen weiteren - allerdings ebenfalls künstlich geschaffenen - Geysir bewundern, den 'Brubbel'.


Kurkölnische Burg (Stadtburg)

Die 'Erzstiftisch Kurkölnische Burg' wird im Volksmund auch 'das Schloss' genannt. 1167 schenkt Friedrich Barbarossa die Stadt mit dem lukrativen Rheinzoll seinem Kanzler, dem Kölner Erzbischof Rainald von Dassel für Kriegsdienste in Italien. Er hatte dort insbesondere die Reliquien der Heiligen drei Könige gestohlen und nach Köln gebracht, wo sie noch heute im Kölner Dom aufbewahrt werden.

Um die aufrührerischen Andernacher in Zaum zu halten, ließen er und seine Nachfolger an strategisch günstiger Stelle an der Südspitze seines Kölner Erzbistums eine Stadtburg errichten. 1491-1495 erfolgte die letzte Erweiterung mit dem Bau des Pulverturmes und der Aufstockung des Bergfrieds.

Die Burg war rundum mit einem Wassergraben geschützt und sollte auch das benachbarte Koblenzer Tor und den nahen Rheinzoll schützen. Aus Sicherheitsgründen führte nur eine Brücke von der Stadt in die Burg.

Die Burg war in die Verteidigungsanlage der Stadt integriert. Schießschachte sind nicht nur nach aussen, sondern auch nach innen in Richtung der Stadt in die Mauern eingebaut, denn der Bischoff war sich der Loyalität seiner Untertanen nicht sicher.

Sein Misstrauen war berechtigt, denn zweimal wurde die Burg im 14. Jahrhundert von aufständischen Zünften angegriffen, zerstört und wieder aufgebaut.

1689 wird die Anlage durch Franzosen zum Teil endgültig zerstört. Der Burgfried und ein weiterer Turm blieben komplett erhalten.

Heute ist die Burg eine der imposantesten Ruinen am Rhein. Die Anlage zählt zu den besterhaltensten Ruinen einer mittelalterlichen Stadtburg am Mittelrhein.


Koblenzer Tor

Im 15. Jahrhundert wurde das Koblenzer Tor, auch Burgpforte genannt, erbaut.

1689 wurde es durch Franzosen zerstört.

Neben dem Koblenzer Tor liegt die Ruine der im 12. Jahrhundert erbauten und 1689 zerstörten Burg der Erzbischöfe von Köln.

Läuferkreuz

Aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammt der überlebensgroße und realistisch gestaltete Korpus. Er war ursprünglich das Kruzifix vom 'Elendenfriedhof'.

 


Mariendom (katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt)

Auf dem Gelände des früheren römischen Lagers steht heute der Mariendom.

1197 wurde bei einer kriegerischen Auseinandersetzung der Vorgängerbau, eine frühromanische Kirche, bis auf den freistehenden Glockenturm zerstört. Daraufhin ließ der Trierer Erzbischof Johann, der das Patronatsrecht in Andernach innehatte, im Territorium des Kölner Erzbischofs um das Jahr 1300 einen imposanten Neubau unter Einbeziehung des Kampaniles (Kampanile = freistehender Glockenturm) der älteren Kirche errichten.

Die viertürmige, dreischiffige Emporenbasilika beherrscht zusammen mit dem benachbarten Runden Turm das Stadtbild und zählt zu den schönsten spätromanischen Kirchen des Rheinlandes.
Sehenswert sind im Inneren: Das Ungarnkreuz, ein Gabelkruzifix aus dem 14. Jahrhundert, ein spätgotischer Sakramentsschrein (um 1500), der spätromanische Taufstein oder die aus Maria Laach stammende Barockkanzel aus dem 18. Jahrhundert. Sehenswert sind auch die reiche Ausmalung im Innern, der Reichtum der verschiedenen Zierformen und der rhythmische Wandaufbau der Apsis und der Westfassade.

Geschichte:

•  Um 600 wird an der Stelle der heutigen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eine Kirche gebaut.

•  883 greifen Normannen die Siedlung an. Vermutlich wird dabei auch diese Kirche zerstört.

•  Der an dieser Stelle neu errichtete Bau glich einer 'Gottesburg'. Davon zeugt noch der erhalten gebliebene Glockenturm aus dem Jahr 1100.

•  1193 zerstörten Truppen des staufischen Königs Philipp von Schwaben die Kirche im Kampf gegen die Welfen. Kurz darauf begann man mit dem Wiederaufbau, wobei der Baumeister allerdings die Statik des Gebäudes falsch berechnete. Deshalb musste man schon bald die Westfassade absichern. Dennoch stürzten im 17. Jahrhundert die beiden Seitenschiffe ein. In großer Eile baute man sie wenig kunstvoll wieder auf, um das Hauptschiff zu retten.


Rathaus

Erstmals 1407 wird der Sitz des Rates an dieser Stelle in einem Dokument erwähnt. 1561 -1574 wird das Rathaus erneuert mit einer ursprünglich zur Hochstrasse hin offenen Markthalle und einem dahinter liegendem Rats- und Gerichtssaal.

Nach der Zerstörung durch die Franzosen wurde die Fassade in barocker Form erneuert und 1781 die offene Markthalle zugebaut.

Heute besteht die Möglichkeit, sich in dieser reizvollen historischen Kulisse trauen zu lassen.


Runder Turm

Der runde Turm (1440-1452 erbaut) ist das Wahrzeichen der Stadt. Er ist mit seinen 56 m Höhe Bestandteil der Stadtbefestigung, die bis heute fast vollständig erhalten geblieben ist. Sie wurde zum Teil auf römischen Fundamenten erbaut.

Die äußerst solide Ausführung mit vier Meter dicken Mauern bescherte den französischen Soldaten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. im Pfälzer Erbfolgekrieg 1689 eine herbe Enttäuschung, hielt er doch ihrem Sprengungsversuch mühelos Stand.

Zur Befestigung gehörte auch der Schuldturm, das Koblenzer Tor und das Rheintor, an dem die Figuren der berühmen 'Andernacher Bäckerjungen' zu sehen sind.


Das Rheintor

Das Rheintor, früher Kornpforte genannt, wurde um 1200 erbaut und ist eine der wichtigsten Anlagen der gesamten Stadtbefestigung. Der trapezförmige Zwingervorbau stammt aus dem Jahr 1228. Es wurde später mehrfach umgebaut und blieb 1820, als die nördliche Stadtmauer abgerissen wurde, glücklicherweise erhalten.

Allerdings wurden wegen der Anhebung des Straßenniveaus Umbaumaßnahmen notwendig. So musste aus dem inneren Tor ein höherer Bogen ausgebrochen werden. Der vordere Teil wurde ganz abgetragen und nach Plänen des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut.

Am inneren Tor stehen noch immer romanische Krieger aus Tuffstein Wache, die im Volksmund liebevoll "die Andernacher Bäckerjungen" genannt werden, nach der im 19. Jahrhundert aufgezeichneten Sage.


Andernach,
die 'Andernacher Bäckerjungen' am Rheintor
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 

Tourist-lnformation Andernach
Läufstraße 4
56626 Andernach
Tel.: 02632 - 29 84 20
Fax: 02632 - 29 84 40
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Bilder

 


Andernach
Künstler: Johann Ludwig Bleuler

 


Andernach
Künstler: Johann Ludwig Bleuler

 


Andernach 1900
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
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Andernach
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Andernach
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Andernach
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Andernach, 'Alter Krahnen'
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach, 'Alter Krahnen'
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach, 'Alter Krahnen'
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach, 'Alter Krahnen'
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach, Namedyer Werth
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach, Namedyer Werth.
Ruinen zeugen vom Fremdenverkehr vergangener Zeiten
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach,
Blick von der Namedyer Werth auf die Burg Hammerstein
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach,
Blick von der Namedyer Wert
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach,
Blick von der Namedyer Werth auf die Burg Hammerstein
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Andernach,
Blick von der Namedyer Werth
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 

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Links

http://www.andernach.de
Die offizielle Homepage der Stadt Andernach

Infos zum Kaltwassergeysir

Infos zum Kaltwassergeysir aus 'Die Zeit'

http://www.johann-winter-heilkundemuseum.de/kontakt.htm
Homepage desJohann Winter Heilkundemuseum

 

 

 

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