Unkel |
![]() Unkel Foto: Copyright by Rainer
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Die alte Rotweinstadt Unkel mit ihren romantische Gassen besitzt noch viele alte Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die wunderschöne autofreie Uferpromenade lädt zum spazieren ein und bietet eine traumhafte Aussicht auf den Rhein. Teile der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert sind erhalten geblieben, darunter auch der Gefängnisturm. Der Stadtkern wurde mit großer Sorgfalt saniert.
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In neuerer Zeit lebte hier der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt bis zu seinem Tod 1992. Sein Vorgänger, Konrad Adenauer, hielt sich hier ebenfalls für einige Zeit (September 1935 bis Sommer 1936) auf.
![]() Unkel, Blick von der Rheinpromenade zum Siebengebirge Foto: Copyright by Rainer
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Weinbau wurde in Unkel vermutlich schon zu Römerzeiten betrieben. Das sonnenreiche und milde Klima in Verbindung mit den günstig nach Süden und Südwesten geneigten Hängen bot dazu schon immer beste Voraussetzungen. Urkundlich belegt ist der Weinbau ab dem Jahr 886, als dem bedeutenden Kloster Prüm in der Eifel hier Ländereien übereignet wurden. Die verkehrsgünstige Lage und die Nähe zur damals reichen Stadt Köln führte dazu, dass sich kirchliche und weltliche Herren hier Grundbesitz sicherten. Wichtige Grundherren waren insbesondere das Stift St. Maria ad Gradus und der Domkustos zu Köln. Entsprechend groß waren die Weinanbauflächen zur damaligen Zeit.
![]() Unkel, Weinfest 2004 Foto: Copyright by Rainer
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Die Stadt ist jedoch bemüht, den traditionsreichen Weinbau nicht sterben zu lassen und die Anbauflächen wieder zu erhöhen. 1998 gab es einen Voll- und drei Nebenerwerbswinzer sowie etwa 12 Freizeitwinzer in der Stadt.
Obwohl Unkel seit alters her als Rotweinstadt bekannt ist, wird hier auch Weißwein angebaut. Zu den Sorten gehören der Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Scheurebe, Spätburgunder und Portugieser. In jüngerer Zeit hinzugekommen sind Regent und Dornfelder.
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• 886 wird 'Oncale' in einem Güterverzeichnis der Abtei Prüm erstmals erwähnt. Damals lebte die Bevölkerung überwiegend vom Weinbau, was sich bis in das 20. Jahrhundert hinein kaum änderte.
• Mitte des 11. Jahrhunderts geht die Herrschaft über das Gebiet Unkels von den rheinischen Pfalzgrafen auf den Kölner Domkustos und das Kölner Stift St. Maria ad Gradus über.
• Mitte des 16. Jahrhunderts wird die Stadtmauer errichtet, von der weite Teile noch heute erhalten sind.
• 1578 erhält Unkel die Stadtrechte.
• 1583 kann die Stadt die Truppen des abtrünnigen Kurfürsten Gebhard von Truchseß abwehren.
• 1666 wird Unkel von der Pest heimgesucht.
• 1794 gerät auch Unkel unter französische Besatzung.
• 1803 wird im zuge der Säkularisation das Kurfürstentum Köln aufgelöst. Unkel gehört nun den Fürsten von Nassau-Usingen.
• 1815 gelangt Unkel an Preußen. Unkel verliert seine Stadtrechte. Dennoch erlebt der Ort nun einen Aufschwung, auch wegen des im 19. Jahrhundert aufkommenden Rheintourismus, der den Einwohnern neue Erwerbsquellen bietet. Unkel wird zum Sommersitz wohlhabender Familien, die sich hier schöne Herrenhäuser erbauen lassen.
• 1871 wird die Eisenbahnstrecke Troisdorf-Linz in Betrieb genommen. Der Tourismus nimmt zu.
• 1952 erhält Unkel vom Land Rheinland-Pfalz die Stadtrechte zurück.
Arbeitszimmer von Willy Brandt im alten Rathaus
Besichtigung ist nach telefonischer Terminabsprache möglich. Tel. 02224-902822
Katholische Pfarrkirche St. Pantaleon
Im Inneren befindet sich eine prächtige Barockausstattung mit Kunstwerken aus verschiedenen Jahrhunderten. Besonders sehenswert sind neben der Barockkanzel und dem barocken Chorgestühl ein hölzerner Reliquienschrein aus der Mitte des 15. Jahrhundert und ein spätromanischer Taufstein. Die Kirche ist bis heute die heilige Mitte der Pfarrgemeinde. |
Freiligrathhaus
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Fronhof
Nach der Säkularisation wird er umbebaut. Zuletzt wohnte hier der Künstler Rudolf Wulfertange. |
Gefängnisturm
1986 wurde der Turm restauriert und zugänglich gemacht. Besichtigung ist nach Vereinbarung möglich. |
Unkeler Pütz
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| Fremdenverkehrsamt Stadt Unkel Linzer Straße 2 53572 Unkel Tel.: 022 24 - 902822 Fax: 022 24 - 911735 Email: unkel@t-online.de |
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So, 19. September 2010 Unkeler Gefängnisturm geöffnet Der Gefängnisturm an der Rheinpromenade in Unkel kann besichtigt werden. Zeit: 11:00-13:00 Uhr Eintritt frei. |
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Der Eintrag ist kostenlos! |
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Hotel Rheinhotel Schulz Vogtsgasse 4 -7, 53572 Unkel |
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Hotel Scheurener Hof Scheurener Str. 20, 53572 Unkel |
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